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Bildsemiotik

Bildsemiotik

Folgenden Hinweis möchte ich geben:

Claus Schlaberg:
Der Aufbau von Bildbegriffen auf Zeichenbegriffen. Mit einem Ausblick auf zentrale Eigenschaften Bildender Kunst

Peter Lang Verlag.
Frankfurt am Main, Berlin, Bern, Bruxelles, New York, Oxford, Wien, 2011.
IX, 344 S., zahlr. Abb., Tab. und Graf.
Europäische Hochschulschriften. Reihe 20: Philosophie. Bd. 748
ISBN 978-3-631-60773-2 · br. E (D) 59,80 / E (A) 61,50 / US-$ 83,95 / £ 50,30 / SFr 79,–

Was sind Bilder? „Bild“ ist keine scharf umrissene Kategorie. Was man zu den Bildern zählt, hängt allerdings von Eigenschaften ab, die zueinander in systematischen Beziehungen (‚Familienähnlichkeiten’) stehen. Diese Eigenschaften werden in einer formalen Explikatsprache expliziert – so, dass deutlich wird, inwiefern Bilder eine Art Zeichen sind und: weshalb für Bildende Kunst nicht Kommunikativität, sondern Manipulativität (in einem nicht wertenden Sinne) relevant ist. Die Arbeit ist ein Beispiel dafür, dass etablierte Mittel und Einsichten sowohl der sprachanalytischen Philosophie als auch der frühen Phänomenologie einer bildsemiotischen Grundlagenforschung zugutekommen.
Aus dem Inhalt: Die Aufgabe der Explikation · Die semiotische Sprache · Begriffe zeichenrelevanter
Eigenschaften · Begriffe bildrelevanter Eigenschaften · Bildsein als Disposition · Fiktive Gegenstände:
Gibt es Pegasus nicht? · Kommunikativität und Manipulativität von Bildern · Syntax des
Bildes · Der Übergang zum Symbol · Das Bild im Spektrum der Zeichen

Bearbeitet von: claus
Dez-14-11 16:52:27

claus
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Re: Bildsemiotik

Kurzfassung des wichtigsten Argumentationsstranges der oben genannten Arbeit:
http://www.gib.uni-tuebingen.de/own/jou … 672703.pdf

Abstract: Im ersten Abschnitt werden Gründe dafür genannt, Bildsein als mindestens vierstellige
Beziehung aufzufassen: als Beziehung zwischen dem Bild (x2), Rezipienteneigenschaften (B),
dem Bildgegenstand (x3) und Eigenschaften (M) des Bildgegenstandes. Dabei wird –
anknüpfend an Grice, Schiffer und Meggle – zwischen Kommunikativität und Nicht-
Kommunikativität (Manipulativität) von x2 bzgl. B, x3 und M unterschieden. Im zweiten
Abschnitt wird die Rede von ›Zeichen‹ und von ›Bildsein‹ ersetzt durch Explikate, die
Eigenschaften bezeichnen, welche relevant dafür sind, dass x2 ein Bild bzgl. B, x3 und M ist –
derart, dass deutlich wird, inwiefern Bilder Zeichen sind. Basis dieser – von Posner
angeregten – Explikationen sind intentionale Beziehungen und Bewirken. Aus den
Begriffspräzisierungen ergeben sich Einsichten sowohl in Bezug auf Eigenschaften, die
typisch für Werke Bildender Kunst und einige andere kulturelle Praktiken sind, als auch in
Bezug auf eine Abgrenzung zentraler Vertreter der Kategorie ›Bild‹ von eher nur bildhaften
Symbolen.

claus
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