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Initiative gegen Theatersubventionen

Initiative gegen Theatersubventionen

Hallo!
ich möchte eine Initiative gegen Theatersubventionen gründen. Grundgedanke: Wer Theater will, soll so viel zahlen, dass es sich selbst trägt. Es gibt erheblich wichtigere Dinge - für die öffentliche Gelder gebraucht werden. Argumente, die für Theatersubventionen angeführt werden, zielen immer wieder auf angebliche Rollen des Theaters ab, die allerdings ganz unspezifisch für Theater sind: Änderung von Sehgewohnheiten, gar politische Aufklärung und Provozieren sowie Provoziert-Werden. Besonders merkwürdig das Argument, Theater sei eine Alternative zum Fernsehen: Ich habe keinen Fernseher und brauche auch keinen Theaterabend.
In der 80000-Menschen-Stadt, in der ich wohne, existiert ein Theater, das sich mit Tradition brüstet und letztes Jahr meines Wissens 1 000 000 Euro vom städtischen Haushalt beansprucht und bekommen hat - dies bei einer HAUSHALTSSPERRE.
Warum nicht eher dicht machen als fördern?
Bei Interesse bitte eine PN an mich!*

* Ach: Semiotisch ist die Sache natürlich insofern, als Theater in der Tat eine interessante alte Zeichenpraxis ist. Dass sie es ist, rechtfertigt jedoch nicht die wenig hinterfragten Subventionen.
Ich meine, dass es durchaus Sinn macht, im Rahmen einer solchen Initiative Theater als Zeichenpraxis zu analysieren ... und auf diese Weise u. a. den gängigen Schwerpunkt bei Politik, Gesellschaftskritik, ... zu hinterfragen.

claus
ICH
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